FAQs – Häufige Fragen rund um die Kieferorthopädie
Eine erste kieferorthopädische Kontrolle ist ab dem 7 Lebensjahr sinnvoll, insbesondere bei Kreuzbissen, traumatischen Bissen, Sprachauffälligkeiten, Mundatmung oder frühzeitigem Milchzahnverlust.
In vielen Fällen reicht es, die Entwicklung zunächst nur zu beobachten, wir erklären Ihnen klar, wann Handlungsbedarf besteht.
Nein. Viele Behandlungen starten im Wechselgebiss, also während Milch- und bleibende Zähne gleichzeitig vorhanden sind. Gerade in dieser Phase können wir das Kieferwachstum gezielt beeinflussen.
Das hängt von Art und Schwere der Fehlstellung ab. Typischerweise dauert eine aktive Behandlung 12–30 Monate, gefolgt von einer Retentionsphase, in der die Zähne stabilisiert werden.
Zu Beginn oder nach dem Wechsel eines Bogens bzw. einer Aligner-Schiene kann es zu einem leichten Druckgefühl kommen. Das ist normal und klingt meist nach wenigen Tagen ab. Die meisten Patient:innen empfinden keine starken Schmerzen.
Aligner sind herausnehmbar, nahezu unsichtbar und sehr alltagstauglich.
Feste Spangen (Brackets) sind sinnvoll, wenn grössere Bewegungen notwendig sind, verlagert stehende Zähne eingereiht werden müssen oder die Patientenmitarbeit mit Alignern nicht ausreicht.
Welche Methode geeignet ist, klären wir individuell.
Nein. Aligner werden zum Essen und Trinken einfach herausgenommen. Beim Sprechen treten meist nur in den ersten Tagen leichte Anpassungsphasen auf.
Bei klassischen festen Spangen etwa alle 4-6 Wochen.
Bei Alignern häufig seltener – insbesondere, wenn DentalMonitoring genutzt wird, können viele Kontrollen digital erfolgen.
Dental Monitoring ist eine KI-basierte Technologie, mit der Ihre Zahnbewegungen über Smartphone-Scans überwacht werden.
Sie scannen Ihre Zähne regelmässig zu Hause, die KI analysiert die Daten, wir erhalten Alerts und viele Kontrollbesuche entfallen.
Das erhöht die Sicherheit und verkürzt oft die Behandlungszeit.
Ja. Zahnbewegungen sind grundsätzlich lebenslang möglich.
Ob rein ästhetische Korrekturen, präprothetische Massnahmen oder funktionelle Verbesserungen – für viele Erwachsene sind moderne kieferorthopädische Lösungen heute sehr gut geeignet.
Die Kosten hängen von der Methode, dem Aufwand, dem Alter und dem Versicherungsstatus ab.
Sie erhalten bei uns vor Beginn der Behandlung eine transparente Kostenschätzung und ein vollständiges Patientendossier.
Gesetzliche Kassen übernehmen bei Kindern und Jugendlichen je nach Schweregrad bestimmte Leistungen.
Nach der aktiven Behandlung neigen Zähne dazu, wieder in ihre ursprüngliche Position zurückzuwandern.
Retention bedeutet die Stabilisierung der Zahnstellung, in der Regel mithilfe festsitzender Retainerdrähte und/oder herausnehmbarer Spangen.
Diese Phase ist entscheidend für ein dauerhaft stabiles Ergebnis.
Keine Panik. In den allermeisten Fällen handelt es sich nicht um einen Notfall.
Legen Sie Schutzwachs auf drückende Stellen und melden Sie sich bei uns – wir vereinbaren zeitnah einen Reparaturtermin.
Bitte melden Sie sich sofort bei uns.
Je nach Behandlungsfortschritt entscheiden wir, ob Sie zum vorherigen Aligner zurückkehren, mit dem nächsten weitermachen oder ein Ersatzschienenpaar bestellt werden muss.
Nein. Bei Erwachsenen ist eine vollständige Bisskorrektur nicht immer notwendig oder sinnvoll.
Wir erklären Ihnen ehrlich, was möglich und medizinisch sinnvoll ist.
Wenn Sie unsicher sind, ob eine Behandlung notwendig ist, wenn sich Behandlungspläne stark unterscheiden oder wenn grosse Eingriffe geplant sind.
Wir analysieren Ihren vorhandenen Plan objektiv und unterstützen es genauso, wenn Sie unsere Planung extern prüfen lassen. Bitte achten Sie darauf, dass der beurteilende Kieferorthopäde über einen entsprechenden Fachzahnarzttitel verfügt.